Systemische Familientherapie

Systemsiche Familientherapie heißt: Selbstwert und Autonomie jedes Familienmitglieds zu stärken. Dabei wird mit „Familie“ natürlich nicht nur die klassische Form der Familie/Patchworkfamilie gemeint, sonder auch die Gemeinschaft von Wahlverwandten mit geteilter Verantwortung.

Neu! Aus der systemischen Praxis!

Liebe BesucherInnen meiner Homepage:  Sie finden hier unregelmäßig kleine Geschichten, Zitate, Aphorismen oder interessante Gedanken.

Diese werden Sie vielleicht erheitern, nachdenklich stimmen und können hilfreich sein, dem systemischen Weg von der Problembeschreibung zur Zielerreichung näher zu kommen.

Viel Spaß dabei!

Ziele statt Probleme: Lösungsorientierung

Ein alter Indianer erzählt seinem Enkel: „In meinem Herzen leben zwei Wölfe. Der eine ist der Wolf der Dunkelheit, der Angst, des Misstrauens und des Neides. Der andere Wolf ist der Wolf des Lichtes, der Liebe, des Vertrauens und der Lebensfreud. Beide Wölfe kämpfen oft miteinander.“

„Welcher Wolf gewinnt?“ fragt der Enkel. „Derjenige, den ich füttere“, sagt der Indianer.

Wer kennt das nicht: wenn es uns nicht gut geht, verbringen wir viel Zeit damit, über die Probleme nachzudenken. Damit binden wir unsere Kraft an die Vergangenheit und verstärken, wie der Indianer in dem Gespräch, die Probleme. Viel hilfreicher ist es jedoch, nach möglichen Lösungen und Ressourcen zu suchen.

Vgl. Rainer Schwing/ Andreas Fryzer: Systemische Beratung und Familientherapie, Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht 2015, S. 54f.